| Kundeninfo |
|
|
|
Was muss getan werden, um den Verbrauchern die größtmögliche
Sicherheit beim Kauf von Fleisch- und Wurstwaren zu ermöglichen? Wir
zeigen den Weg auf: Vom Bauern über die Herstellung, der richtigen
Auszeichnung,die Ideen der Politik bis hin zum Genuss... ![]() Zu Urgroßvaters Zeiten war es üblich, einmal im Jahr auf dem Bauernhof ein Schlachtfest zu veranstalten und kräftig Wurst zu machen. Diese wurde haltbar gemacht und nach und nach verzehrt. Am Schlachttag und an den Tagen darauf gab es ein großes Schlemmerfest. Diese Zeiten sind vorbei. Dennoch ist etwas von dem direkten Bezug zur Landwirtschaft bei den Metzgern geblieben. Sie kennen die Landwirte, bei denen die Schweine und Rinder aufwachsen, die später bei ihnen zu Wurst und Braten veredelt werden. Das Futter für die Tiere stammt vom selben Betrieb und besteht aus Getreide, Silage und Heu. Die Tiere können auch frisches Gras fressen. Besonders großen Wert legen die Metzger bei den Rindern darauf, dass die weiblichen Tiere eine leichte Fettmarmorierung haben. Dies gibt saftigere und zartere Braten. Nach einem 6-Wochen-Plan werden die Tiere bestellt und der Einkauf festgelegt. An Massentierhaltung denken die Landwirte auf keinen Fall. Alles ist von grosser Übersichtlichkeit geprägt, wie sie in Betrieben des Rhein-Sieg-Kreises und Bonn schon immer üblich war. Die Transportwege der Tiere sind niemals länger als 25 Kilometer. Höchstens eine halbe Stunde sind die Tiere auf dem Hänger – mehr nicht. Zu den Qualitätskriterien gehört auch die eigene Anlieferung durch den Landwirt selbst. Dann sind Schweine und Rinder wesentlich stressfreier und ruhiger. Dies ist nicht nur besser für die Tiere, sondern wirkt sich auch positiv auf die Fleischqualität aus. Auf Kontrollen legen die Metzger einen sehr hohen Wert. Dies gilt nicht nur für die gesetzlich vorgeschriebenen tierärztlichen Kontrollen, sondern auch für das Futter und auf freiwilliger Basis schon lange für die Freiheit von BSE-Prionen. Alle Rinder ab einem Alter von 12 Monaten werden auf Kosten der Fleischerbetriebe aus freien Stücken untersucht. Man erkennt: Transparenz ist den Fleischern sehr wichtig. Die Herstellung einer Brühwurst
DAS IST WICHTIG KONTROLLEN Kontrollen werden nach dem sogenannten HACCP-Konzept durchgeführt. Dabei steht HACCP für Hazard Analysis und Critical Control Point. Dieses Konzept dient dazu, gesundheitliche Gefahrenquellen sichtbar zu machen, zu bewerten, kontinuierlich zu erfassen, um sie unter Kontrolle zu haben. Dazu gehört auch, einen genauen Nachweis über die Herkunft und die Abgabe des Fleisches zu führen. Alle Nachweise müssen zwei Jahre lang aufbewahrt werden. Liegen diese Nachweise nicht vor, haben keine Kontrollen stattgefunden. Die Hersteller verpflichten sich damit zu einem lückenlosen Qualitäts- und Sicherheitsnachweis. Separatorenfleisch Die Fleischer verzichten vollständig auf maschinell entbeintes Fleisch. Denn beim maschinellen Entbeinen des sogenannten Hart-Separatorenfleisches (BSE-Risikomaterial) von Rindern, Schweinen und Geflügel können Knochengewebe oder Rückenmarkreste mit abgelöst werden und in die Wurst geraten. ZUSATZSTOFFE Die Fleischverordnung und die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung regeln in Deutschland, welche Zusatzstoffe bei Wurst eingesetzt werden dürfen. Voraussetzung für zugelassene Zusatzstoffe ist, dass von ihnen keine gesundheitliche Gefährdung ausgeht und für die Verarbeitung benötigt werden. Bei der Verwendung von Zusatzstoffen gilt grundsätzlich: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Im Zutatenverzeichnis müssen grundsätzlich sämtliche Zutaten angegeben sein. RUND UMS RIND Umfassende Informationen zum Thema Rind gibt Ihnen das BSE-ABC der deutschen Landwirtschaft. Das Heft ist kostenlos unter folgender Adresse erhältlich: Information.Medien.Agrar.e.V. Konstantinstr. 90 53179 Bonn Bitte einen mit 0,80 € frankierten Rückumschlag beilegen. |
|||||||||||


Kundeninfo




